Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq – 2022 garantiert nicht die erste Wahl!

Freitag, 25.11.22 15:07
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

2022, was für ein Börsenjahr! Aus Investorensicht gab es wahrlich schon deutlich entspanntere Marktphasen. Damit meine ich insbesondere solche Jahre, in denen die verschiedenen Aktienmärkte nahezu alle gleichgerichtet auf breiter Front gestiegen sind. Das Jahr 2022 gehört hier leider nicht dazu – ganz im Gegenteil. Im aktuellen Börsenjahr haben die meisten bedeutenden internationalen Aktienindizes deutlich an Wert verloren. Und in diese illustre Runde gesellen sich auch so prominente Indizes wie der S&P 500 oder der Nasdaq 100, also Marktbarometer, die den größten und bedeutendsten Aktienmarkt der Welt (nämlich den US-amerikanischen) abbilden.

Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 im Jahr 2022



Die nachfolgende Abbildung zeigt die kumulierte year-to-date-Wertentwicklung des Dow Jones, des S&P 500 und des Nasdaq 100 (jeweils in Euro notiert) per 9. November 2022.



Die grafische Darstellung der Wertentwicklungen zeigt das bisher schwierige Jahr 2022. Die geringsten Rückschläge wies der nur 30 Titel umfassende und insofern hoch konzentrierte Dow-Jones-Index auf, der per 9. November sogar ein geringes Plus von 1,5% verzeichnen kann. Deutlich düsterer sieht es beim S&P 500 und beim Nasdaq 100 aus. Während der S&P500-Index einen ytd-Wertverlust von 10,8% aufweist, liegt dieser beim Nasdaq-Index gar bei 25%. Logischerweise liegen auch die Renditen von ETFs (Exchange Traded Funds) die sich auf diese Indizes beziehen, ebenfalls in diesen Regionen.

Die alte Frage: Aktives oder passives Management?



Bei diesen Zahlen rückt mal wieder die alte Grundsatzdiskussion in den Raum, ob denn Anleger aktiv oder passiv investieren sollten. Die Argumente der Anhänger eines passiven Index-Tracking liegen auf der Hand: Für alle gängigen Marktindizes sind entsprechende ETFs verfügbar, die aufgrund ihres einfachen Managements mit geringen Verwaltungsgebühren ausgestattet sind. Als Anlageergebnis erhält der Investor mehr oder weniger ziemlich exakt die Performance des jeweiligen nachgebildeten Aktienindex.

Aktive Anlagestrategien versuchen hingegen, eine bessere risikoadjustierte Performance zu erwirtschaften als passiv gehaltene Marktindizes. Die Diskussion, ob nun aktives oder passives Management der „Königsweg“ ist, wird nicht nur in der Investment-Community geführt, sondern ist auch Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Abhandlungen. Da ich Ihnen mit meinem letzten Kommentar einiges an Theorie zugemutet habe, möchte ich Sie heute damit verschonen. Vielmehr nehmen wir in diesem Beitrag bewusst eine pragmatische Sicht ein und betrachten eine aktive Anlagestrategie etwas näher unter die Lupe.

Aktives Aktienmanagement mit dem Börsendienst boerse.de-Signale Aktien USA



Getreu dem Motto „viele Wege führen nach Rom“ ist auch für das aktive Management von Aktienportfolios eine schier unzählige Anzahl an entsprechenden Investmentstrategien bzw. -ansätzen verfügbar. Sinnvoll ist jedoch auch hier, sich wissenschaftliche Erkenntnisse zunutze zu machen. Konkret bedeutet dies, sich auf eine rein regelgebundene Anlagestrategie zu fokussieren, die in der Vergangenheit bereits Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen war und sich dort vergleichsweise robust als überlegen erwiesen hat.

Eine solche Strategie wird im Börsendienst boerse.de-Signale Aktien USA umgesetzt, bei dem die Selektion der zu kaufenden bzw. verkaufenden Titel rein regelgebunden erfolgt. Die hierbei verwendeten Regeln basieren auf sogenannten Trend- und Momentum-Signalen, die sich in einer Vielzahl an akademischen Studien als überlegen herauskristallisiert haben. Dies ist auch der Grund dafür, dass diese Form der Aktienanalyse von vielen Investment- und Fondsgesellschaften für das aktive Aktienmanagement prominent verwendet wird.

Anknüpfend an das vergleichsweise schwierige Aktienjahr 2022 zeigt die nachfolgende Abbildung die ytd-Performance der boerse.de-Signale USA im Vergleich zu ihrer Benchmarkt, dem S&P500-Index.



Aus der Abbildung ist ersichtlich, dass auch für den wissenschaftlich basierten Börsendienst boerse.de-Signale Aktien USA 2022 bisher ein sehr anspruchsvolles Jahr war. Im zweiten Quartal konnte die aktive Anlagestrategie eine massive Outperformance gegenüber dem S&P500-Index erwirtschaften, die jedoch nicht aufrechterhalten werden konnte. Ab Mitte August gelang es der aktiven Investmentstrategie dann erneut, den passiv gehaltenen Benchmark-Index deutlich in Bezug auf die ytd-Rendite zu übertreffen. Per 9. November weisen die Signale USA eine positive Rendite von 7,9% auf, also ein deutlich besseres Ergebnis als der S&P 500 (ytd-Rendite von -10,8%).

Transparenz ist Trumpf!



Ein großer Vorteil des rein regelgebunden agierenden Börsendienstes Signale USA besteht darin, dass alle Käufe und Verkäufe transparent nachvollzogen werden können. Damit lässt sich auch erklären, wie die Outperformance zustande gekommen ist.

Ein Blick in den Abo-Bereich des Börsendienstes zeigt, dass die großen Renditebringer die beiden Titel Occidental Petroleum und Texas Pacific Land sind. Occidental Petroleum wurde am 28. Januar 2022 zum Kauf empfohlen und weist per 9. November eine Rendite von beeindruckenden 102,5% auf. Bei der Aktie von Texas Pacific Land handelt es sich um eine Kaufempfehlung vom 23. September, wobei dieser Titel 47,3% an Wert zulegen konnte. Sollten Sie auch an allen anderen Trades interessiert sein, so können diese transparent im Abo-Bereich der boerse.de-Signale Aktien USA nachvollzogen werden.

… aber auch die Langfrist-Performance ist Trumpf!



Auch wenn Sie aktuell möglicherweise nur an der ytd-Rendite interessiert sein mögen, für die Beurteilung einer Anlagestrategie ist ausschließlich ihre Langfrist-Performance relevant. Eine Anlagestrategie, die in allen Marktphasen perfekt funktioniert, existiert nicht. Vielmehr ist entscheidend, dass sich eine aktive Strategie in möglichst vielen verschiedenen Szenarien als robust herausstellt. Ein zentraler Vorteil von rein regelgebundenen Investmentansätzen besteht darin, dass sie möglichst weit in die Vergangenheit zurück getestet werden können, womit sich das Verhalten sowohl in trendlosen Märkten als auch in positiven und negativen Marktphasen systematisch analysieren lässt.

Für die boerse.de-Signale USA gibt es eine systematische Auswertung seit dem 31. Dezember 1999, wodurch auch das Strategieverhalten während aller großen Aktienmarkt-Crashs seit dem Jahr 2000 transparent vorliegt. Besonders beeindruckend ist dabei, dass die Strategie seit dem 31. Dezember 1999 per 9. November 2022 eine stolze Rendite von 27,3% p.a. aufweist, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum auf 4,1% p.a. kommt. Aber überzeugen Sie sich doch selbst. Mit dem kostenlosen und völlig unverbindlichen 7-Tage-Gratis-Login ist dies einfach und unkompliziert möglich.

In diesem Sinne möchte ich Ihnen abschließend noch gerne einen Rat mit auf dem Weg geben. Auch wenn ich in diesem Beitrag das aktuelle Jahr 2022 in den Fokus gestellt habe, so sollten Sie sich keineswegs von kurzfristigen Marktbewegungen bzw. Marktstimmungen beeinflussen lassen – und schon gar nicht von irgendwelchen Börsenkommentatoren, die zwar „das Gestern“ schön erklären können, aber letztendlich auch nicht wissen, wie es an den Börsen Morgen weitergeht. Verfolgen Sie vielmehr einen langfristig und konservativ ausgerichtete Anlageansatz, wie er beispielsweise in der pyramidenförmig aufgebauten Rosenheimer Investment-Philosophie konkret umgesetzt ist. Damit lässt sich ruhig schlafen – auch in solch anspruchsvollen Jahren wie 2022! Garantiert!

Auf bald,
Ihr Hubert Dichtl

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