Gibt es wieder eine März-Umkehr?

Donnerstag, 12.03.09 10:01
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach Erscheinen des vorigen Aktien-Ausblick am Freitag fiel der Dax mit 3.666 Punkten auf das Niveau von August 2004. Am Montag landete der Dow Jones bei 6.547 Punkten und markierte damit sogar den tiefsten Stand seit April 1997. Damit summieren sich die Verluste seit Anfang des Jahres 2008 auf 48% (Dow Jones) bzw. 52% (Dax). Doch die daran anschließende kräftige Erholung brachte ein Plus von 6% in beiden Indizes und macht jetzt wieder Hoffnung auf ein typisches März-Reversal. Denn:

In der Vergangenheit hat sich der Monat März sehr oft als Wendemonat herausgestellt, wobei auf bedeutende Tiefs ganz besonders starke Kurs-Rallyes folgten. Erinnert sei hier an das Jahr 2003. Die Märkte waren zu Jahresanfang bereits ausgebombt und rutschten bis zur zweiten März-Woche um weitere 10% (Dow Jones) bzw. 20% (Dax) ab. Die Talsohle wurde schließlich im Dow Jones am 11. März ausgebildet, im Dax folgte der Wendepunkt einen Tag später. In der Folge setzten die Börsen zu einem Höhenflug an, der sich gewaschen hatte. Bis Jahresende gewannen Anleger, die den Tiefpunkt erwischten, zwischen 38% (Dow Jones) und 70% (Dax). Das bedeutet:

Im Anschluss an derart massive Kursverluste wie seit der zweiten Jahreshälfte 2007 folgten in der Vergangenheit stets besonders mächtige Kurs-Rallyes. Dabei habe ich überhaupt keinen Zweifel daran, dass das Ende der Baisse kommt. Jedoch wäre es purer Zufall, wenn die Märkte wieder genau im Monat März nach oben drehen und letztlich ist es unmöglich, die Wendepunkte exakt vorauszusagen. Daher empfehle ich Ihnen:

Machen Sie sich bereit für einen verstärkten Wiedereinstieg in Qualitätsaktien, jedoch ohne Hast und Eile. Denn es kann in den kommenden Wochen durchaus nochmals ungemütlich werden. Während die März-Umkehr-Theorie spekulativ orientierte Anleger zum Zocken verleiten mag, rate ich Ihnen, in aller Ruhe die Entwicklung des Champions-Oszillators im boerse.de-Aktienbrief (bzw. Aktien-Ausblick) zu beobachten. Denn dieser Indikator zeigt verlässlich und frühzeitig bedeutende Trendphasen an. Bereits vor dem September/Oktober-Crash wurde eine deutliche Reduktion der Investitionsquote angezeigt, womit sich Anleger Kursverluste zwischen 20% und 30% ersparen konnten. Wer sich im Jahr 2003 an dieser Strategie orientierte, war bereits am 13. März wieder zu 22%, ab Juni sogar zu über 80%, investiert und konnte so von den fantastischen Kursgewinnen zum Beginn der neuen Hausse profitieren.

Mit bester Empfehlung

Ihr

Thomas Driendl

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Thomas Driendl gehört zum Team des Aktien-Ausblicks, Deutschlands großem Börsen-Newsletter mit mehr als 150.000 Lesern. Der Aktien-Ausblick informiert von Montag bis Samstag über...

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