Global denken und auf Qualität setzen

Montag, 23.11.20 17:04
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Coronavirus-Krise hat auch das Anlageverhalten der Deutschen verändert. Wenngleich die Bundesbürger im internationalen Vergleich immer noch als Aktienmuffel eingestuft werden müssen, stellte die Bafin deutlich gestiegene Börsenhandelsaktivitäten bei Privatanlegern fest. Das deckt sich mit einer im Oktober von der Postbank veröffentlichten Studie, wonach jeder zehnte Deutsche die günstigen Einstiegskurse nach dem Coronavirus-Crash vom Februar/März erstmals zum Kauf von Aktien oder Aktienfondsanteilen genutzt hat. Zudem planen 20 Prozent der Befragten, die bisher noch keinerlei Wertpapiererfahrungen hatten, in den kommenden zwölf Monaten Geld an der Börse zu investieren. So weit so gut. Jedoch:

Weiterhin bevorzugen die Bundesbürger den Heimatmarkt überproportional, weshalb deutsche Aktien im Schnitt mit einem Anteil von 50 Prozent oder mehr die Depots dominieren. Das Phänomen, bei Investmententscheidungen den jeweiligen Heimatmarkt zu bevorzugen, kann in praktisch allen Ländern beobachtet werden und wird in der Wissenschaft als „Home Bias“ bezeichnet, wobei die Ursachen dafür vielfach irrational sind. So neigen Anleger oft dazu, bekannten heimischen Unternehmen eher zu vertrauen als ausländischen. Dabei spielen vielfach Sprachbarrieren in der Informationsbeschaffung sowie ein gewisser Heimatstolz eine große Rolle. Doch übertriebener Patriotismus kann bei der Geldanlage kontraproduktiv sein. Denn:

Einerseits wird vor allem auf große, bekannte Aktien gesetzt. Hierzulande stehen nach wie vor Namen wie Deutsche Telekom, Daimler oder BASF ganz oben in der Beliebtheitsskala, obwohl es sich dabei um äußerst konjunkturanfällige Titel bzw. sogar langfristige Kapitalvernichter handelt. Andererseits wird das Risiko auf eine einzige Volkswirtschaft gebündelt, während Chancen, die sich international eröffnen, systematisch verpasst werden. Ich empfehle Ihnen, global zu denken und ausschließlich auf Qualität zu setzen. Beides lässt sich mit den boerse.de-Fonds ganz einfach umsetzen. Konkret:

Der boerse.de-Aktienfonds investiert ausschließlich in internationale Top-Champions, die sich hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Die 33 im Aktienfonds enthaltenen Qualitätsaktien stammen aus sieben Ländern und vier Währungsräumen, wobei ein Anteil von 54 Prozent auf die depotstabilisierenden Branchen Handel und Konsum bzw. Nahrungs- und Genussmittel entfällt. Denn gegessen, getrunken und geputzt wird immer. Und mehr als ein Fünftel (21 Prozent) stammt aus dem boomenden Technologiebereich, womit Aktienfonds-Anleger auch an der Wertentwicklung von amazon.com, Apple, Microsoft & Co. partizipieren.

Ebenfalls international breit gestreut ist der boerse.de-Weltfonds, bei dem Risikoreduktion im Vordergrund steht. Hier bilden die 13 Champions-Favoriten von Thomas Müller die Basis. Dazu kommen die laut BOTSI Advisor trendstärksten der 100 boerse.de-Aktienbrief-Champions, wobei die Aktienquote je nach Börsenphase gesteuert wird. Damit werden Abwärtstrends an den Börsen durch eine niedrige Aktienquote (mindestens 50 Prozent) umschifft, während Anleger an Aufwärtstrends mit einer Aktienquote von bis zu 100 Prozent voll partizipieren.

Die aktuelle Zusammensetzung des boerse.de-Aktienfonds und des boerse.de-Weltfonds finden Sie unter www.boerse-fonds.de. Und wie Sie Ihr Portfolio am besten strukturieren, erfahren Sie ausführlich in unserem Leitfaden für den Vermögensaufbau, den Sie hier kostenlos anfordern können.

Mit den besten Empfehlungen
Ihr

Oliver A. Garn
Geschäftsführer boerse.de-Vermögensverwaltung GmbH
Als Geschäftsführer der boerse.de Vermögensverwaltung GmbH verantwortet Oliver Garn die BCDI-Strategie, die Kundenkommunikation und alle internen Bereiche. Mit mehr als 15 Jahre Berufserfahrung als...
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