Nestlé: Nachhaltig erfolgreich und renditestark

Donnerstag, 23.09.21 17:43
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Begriffe „Nestlé” und „Nachhaltigkeit” in einem Satz zu verwenden, mag für manche Skeptiker seltsam anmuten. Doch der Schweizer Champion ist schon seit Jahren intensiv damit befasst, Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu fördern bzw. diese so wenig wie möglich zu belasten. Zudem hat Nestlé die Größe und den „Impact”, um kollektives Handeln in der Lebensmittelbranche zu inspirieren.

Label für CO2-Verbrauch



Auch die aktuelle Initiative des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns könnte wegweisend für eine „grünere“ Zukunft sein: Mit der Initiative „Together for Carbon Labelling" planen Hafermilch-Pionier Oatly, Frosta, Mymuesli und Nestlé-Deutschland ein gemeinsames Label, um den CO2-Verbrauch in den Produktionsketten kenntlich zu machen. Mit CO2-Labeln auf Produkten wollen die Unternehmen „die Kaufentscheidungen für umweltbewusste Konsumenten vereinfachen und Unternehmen dabei unterstützen, ihren CO2-Verbrauch zu identifizieren und zu reduzieren“.

Ein begrüßenswerter Vorstoß, dem sich hoffentlich auch weitere Unternehmen anschließen werden. Nestlé selbst konnte seinen CO2-Ausstoß seit 2010 um knapp 68% verringern und verfolgt das Ziel, bis 2050 netto null Treibhausgasemissionen zu erreichen. Doch die Schweizer haben noch weitere, spannende Punkte auf Ihrer Nachhaltigkeits-Agenda:

Nestlé sieht „grün”



Zum Beispiel mit Blick auf die Verpackungen. Plastik ist und bleibt für viele Produkte aus hygienischen und Transport-Gründen zwar das Material erster Wahl. Ab 2025 will der Konzern jedoch weltweit ausschließlich auf recyclefähige Plastikverpackungen zurückgreifen. Schon heute sind bereits 87% der Nestlé-Verpackungen rund um den Globus recyclebar oder wiederverwendbar. In Deutschland sind es 97%, bei der Veggie-Marke Garden Gourmet sogar 100%.

Ein weiterer Verbesserungspunkt sind Nährwerte und deren Kennzeichnung. Da Nestlé beispielsweise mit KitKat, Nesquik und Maggi fett-, zucker- und salzhaltige „Kundenlieblinge” im Angebot hat, gerät das Unternehmen immer wieder als „ungesund” in Verruf. Deshalb arbeitet Nestlé laufend an der Optimierung von Inhaltsstoffen sowie einer Zucker- und Fettreduktion, die nicht auf Kosten des Geschmacks gehen soll. Zudem sind seit 2020 viele Nestlé-Produkte mit dem Nutri-Score gekennzeichnet. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Nährwertkennzeichnung, die die Gesundheit von Lebensmittel beurteilt. Last but not least plant der Nahrungsmittel-Riese, die Gehälter seiner Vorstände künftig an das Erreichen von Umweltzielen zu koppeln.

„Nachhaltig” positiv sind auch die Renditen der Nestlé-Investoren: Mit einer Performance von im Mittel 9% p.a. innerhalb der vergangenen zehn Jahre und besonders ausgeprägten Defensiv-Qualitäten zählt Nestlé zu den insgesamt 13 Champions-Favoriten, die sowohl im boerse.de-Aktienfonds als auch im boerse.de-Weltfonds notiert sind.


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Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

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