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Es gibt nur wenige Begriffe, die das Phänomen „Börse“ bei Anlegern stärker verkörpern als der Dow Jones oder die New Yorker Wall Street, die „Mutter“ aller Finanzmärkte, deren Bedeutung eine alte Börsenweisheit so umschreibt: „Wenn die Wall Street niest, bekommt die ganze Welt einen Schnupfen“.
So waren es auch die Herausgeber des Wall Street Journal Charles Henry Dow, der Begründer der „Dow-Theorie“ und Edward D. Jones, die im Jahre 1884 mit dem noch stark eisenbahnlastigen Dow Jones Average den Vorläufer des heutigen Dow Jones Industrial Average schufen und damit den ersten Index überhaupt kreierten. Bedingt durch die industrielle Revolution zum Ende des 19. Jahrhunderts kam es am 26. Mai 1896 zur bis heute noch gültigen Namensänderung und zur erstmaligen Erwähnung der damals aus 12 Unternehmen bestehenden Benchmark im Wall Street Journal, darunter mit General Electric dem einzigen bislang noch verbliebenen Wert.
Es folgten bewegte Jahre mit einer schweren Bankenkrise, einer viermonatigen Börsenpause aufgrund des ersten Weltkriegs sowie einer Neustrukturierung und Aufstockung auf 20 Titel im Jahre 1916. Seit Oktober 1928 besteht der Dow Jones Industrial Average in seiner heutigen Form aus 30 Titeln. In seinem weiteren Verlauf musste der Index mehrere schwere Börsencrashs durchstehen, von denen der „Schwarze Donnerstag“ am 24. 0ktober 1929 mit einem Kursrückgang vom Hoch um fast 90% der schlimmste war und in eine mehrjährige Weltwirtschaftskrise mündete. Der zweitgrößte Sturz erfolgte am 19. Oktober 1987 („Schwarzer Montag“), an dem der „Dow“ allein um 22,6% einbrach. Am 11. September 2001, als der Terror in Amerika Einzug hielt, wurde die New Yorker Börse für einige Tage geschlossen und musste nach Wiedereröffnung noch einen Einbruch von 7% hinnehmen.
Trotz dieser Rückschläge schrieb der Dow Jones über die vergangenen 120 Jahre eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Gestartet mit 40,04 Punkten benötigte der Index 76 Jahre für die Marke von 1.000 Punkten, weitere 14 Jahre bis 2.000 Punkte. Im November 1995 wurde erstmals die 5000er-, knapp dreieinhalb Jahre später die 10.000er-Marke geknackt. Im Juli 2007 folgten 14.000 Punkte und im Dezember 2014 die 18.000 Zähler. Das bedeutet: Ungeachtet seiner wechselvollen Geschichte konnte der Dow Jones langfristig immer weiter zulegen (über 61.000% seit 1896!) und ein neues All-Time-High an das nächste reihen. Dabei ergibt sich aufgrund der Historie eine langfristige Gewinnperspektive ohne Berücksichtigung der Dividenden von rund 6% p.a.
Bis heute zeichnet für den amerikanischen Leitindex das Unternehmen Dow Jones & Company, das auch das Wall Street Journal herausgibt, verantwortlich. Dabei wird neben dem Dow Jones Industrial Average mit den 30 wichtigsten US-Standardwerten auch ein Transport- (20 Titel) und ein Versorger-Index (15 Titel) berechnet, die beide nicht den Stellenwert des Industrie-Barometers genießen. Allerdings wird gerade diese Dreiteilung bemängelt, wenn es um eine sinnvolle Abdeckung des Gesamtmarktes geht. Bei vielen Anlegern hat deshalb der deutlich breiter aufgestellte S&P 500 dem Dow Jones ungeachtet seiner langen Tradition den Rang abgelaufen. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Festlegung der Indexzusammensetzung durch das Wall Street Journal, die ohne fest definierte Regeln erfolgt, außer, dass die Aufnahmekandidaten eine führende Rolle in ihrem jeweiligen Industriezweig einnehmen sollen. Aktuell wird der Index auf Branchenebene zu rund 80% von den fünf Sektoren Industrie, Verbrauchs- & Verbrauchergüter, Finanzdienstleistungen, Technologie und Gesundheit dominiert.
Obwohl es auch eine Performance-Variante gibt, stellt der aus den Medien bekannte Dow Jones Industrial Average ein Kurs-Barometer ohne Einbeziehung der Dividenden dar. Die Berechnung erfolgt dabei bis heute durch eine sogenannte Preisgewichtung (Durchschnittsmethode), bei der die einzelnen Aktienkurse zur Ermittlung des Indexstandes aufaddiert und anschließend durch die Anzahl der Einzeltitel geteilt werden. Das Problem: Das Indexgewicht wird unabhängig von der Firmengröße maßgeblich von der Höhe des Aktienkurses beeinflusst. So würde beispielsweise ein Aktiensplit zu starken Verwerfungen führen. Kein Wunder, dass die Preisgewichtung des Dow Jones als längst nicht mehr zeitgemäß gilt und deshalb ganz besonders in der Kritik steht.
Auch die Einordnung vieler internationaler Indizes nach der Marktkapitalisierung bzw. dem Börsenwert eines Unternehmens findet zunehmend weniger Befürworter. Deshalb können Marktbarometer mit einer einfachen Gleichgewichtung wie der boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI), der als Performance-Index auch die Dividenden mitberücksichtigt, die bessere Alternative darstellen. Der Clou: Alle sechs Monate werden hier die zehn handverlesenen Top-Defensiv-Champions auf ein gleiches Maß von 10% zurückgesetzt und erhalten dadurch regelmäßig die gleiche Startchance.
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