Technische Analyse: Indizes, Devisen und Rohstoffe

Samstag, 27.08.11 09:00
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Rosenheim (Trendbrief) - So schnell kann‘s gehen: Ein paar gute positive Wirtschaftsdaten aus den USA sowie China und schon sind die Anleger wieder auf der Käuferseite. Seit Montag legten unsere 18 Hauptmärkte im Schnitt 3% zu, womit sich das Wochenminus unterm Strich auf 3,2% reduzierte.

Neben dem heimischen TecDax (–0,3%) präsentierte sich vor allem der Welt-Leitindex Dow Jones mit einem Minus von nur 0,8% relativ robust und bleibt mit 11.321 Punkten auf Tuchfühlung zur technisch wichtigen 11.500er-Marke. Von dort aus kann es widerstandsfrei schnell bis 12.000 aufwärts gehen, wo auch der GD200 verläuft.

Wie die untenstehende Grafik zeigt, weisen alle drei US-Indizes von unseren 18 Hauptmärkten den geringsten Abstand zum GD200 und damit zu einem Aufwärtstrendwechsel auf. Hält die Erholungstendenz an, werden wir uns daher am ehesten bei den US-Börsen wieder Richtung Long-Seite orientieren. Wie Sie in der Grafik auch sehen, konnten die meisten Märkte den negativen Abstand zur 200-Tage-Linie seit dem Crash-Tief am 10. August stark verringern. Lediglich an den asiatischen Börsen ging die Gegenreaktion nahezu spurlos vorüber. Mit Abschlägen zwischen –4% und fast –6% innerhalb der vergangenen fünf Handelstage werden die Börsen in Japan, Hongkong und Indien weiter kräftig verprügelt. Daher halten wir an unseren Baisse Papieren fest und lassen die Short-Gewinne laufen (Nikkei: +7%, DBIX: +19%, +46%, HangSeng: +60%).

Bei den Edelmetallen kam Silber im Wochenvergleich um +5,2% voran während Gold um –1,1% auf 1770 Dollar nachgab. Wir lassen unsere Long-Papiere auf Gold (im Schnitt +365%) laufen, denn bei erneut schwächelnden Aktienmärkten dürfte Gold schnell wieder nach oben spurten.

Technische Analyse: Indizes

Im Edelmetallbereich ist Gold nicht zu bremsen und sattelte seit vergangener Woche +1% auf. Mit 1790 Dollar markierte das Krisenmetall eine weitere Bestmarke und dürfte bei dieser Dynamik die 1800er-Marke schnell hinter sich lassen. Innerhalb des seit Anfang Juli gültigen, steilen Aufwärtstrendkanal könnte Gold bereits in einigen Wochen die magische Grenze bei 2000 Dollar erreichen. Wir lassen daher unsere Hausse-Gewinne laufen, die sich mittlerweile auf durchschnittlich +249% summieren.

TRENDBRIEF – PERSPEKTIVE
Trotz zuletzt steigender Kurse bleibt die Lage an den Weltbörsen unsicher. Da alle Märkte im Abwärtstrend notieren, bleiben wir bei unser Baisse-Strategie.

Dies ist der wöchentliche Marktüberblick aus dem Trendbrief. Der Trendbrief ist der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings im 24. Jahrgang und zeigt Ihnen alle Gewinn-Chancen in den wichtigsten Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Hier geht's zum Test!



Quelle: boerse.de

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