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Zink Profil
Zink ist ein bläulich-weißes, sprödes
Metall, das unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahl verwendet wird. Bereits bei Temperaturen von 100 bis 200 Grad Celsius kann es verformt und gedehnt werden. Zink bildet an der Oberfläche eine dünne Schicht aus Zinkoxid und ist deshalb witterungs- und korrosionsbeständig.
Die Bezeichnung "Zink" kommt von ?Zahn? oder ?Zacke?, da das Metall nach dem Gießen zackenförmig erstarrt. Zink fand bereits im Altertum als Legierungsbestandteil von Meßing Verwendung, aber als eigenständiges Metall wurde es erst im 14. Jahrhundert in
Indien entdeckt. Schon im 1679 erbauten Meßinghof in Kaßel wurde Galmei, d.h. Zinkspat, verhüttet. Die ersten Zinkhütten im Ruhrgebiet entstanden 1845 in Mühlheim an der Ruhr sowie 1847 in Eßen.
Zink wird auf allen Kontinenten abgebaut. Die wichtigsten Minen liegen in China, Australien und Peru, wo rund die Hälfte der gesamten Jahresproduktion erzeugt werden. Beim Zinkverbrauch dominieren die asiatischen Staaten, die inklusive China mehr als 50% der Nachfrage generieren. über die Hälfte des Metalls wird für den Korrosionßchutz eingesetzt. Die restliche Produktionsmenge findet Verwendung für Legierungen im Zinkdruckguß und in der Meßingherstellung. Zinkbleche werden insbesondere für Dachrinnen und Dächer verarbeitet. Hierbei spielt hochwertiger Titanzink eine große Rolle, denn dieser hat eine Haltbarkeit von hundert Jahren und ist vollkommen wartungsfrei. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Herstellung von Zink-Kohle-Batterien.
Die wichtigste Börse für Zink ist die London Metal Exchange (LME), wo der
Zinkkurs in
US-Dollar pro Tonne notiert. Privatanleger können mittels
Zertifikaten,
Optionsscheinen oder Exchange Traded Commodities (
ETCs) in Zink investieren.