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Kolumne08:38 15.09.17

Börsenexperte und Autor Oliver Garn

Geldanlage: Wenn der eigene Chef schon warnt ...

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Es passiert selten, dass sich der Chef eines Unternehmens über die Geldanlage seiner Mitarbeiter äußert. Umso bedeutender ist es, wenn er es doch tut – erst recht, wenn es sich um den Chef eines der größten Bankhäuser der Welt handelt. Im Detail:

Es geht um Jamie Dimon, Chef der amerikanischen Großbank JPMorgan Chase. Auf einer Investoren-Konferenz in New York griff er zunächst die Kryptowährung Bitcoin scharf an, um dann sogleich auf das Engagement seiner Mitarbeiter dort einzugehen. Über die Hintergründe von Bitcoin und warum das Kunstprodukt nichts mit Ihrem Vermögensaufbau zu tun hat, lesen Sie am besten hier nach.

Zurück zu Jamie Dimon: Für Ihn ist klar, dass Bitcoin nicht funktionieren werde und in einem Crash ein Ende finden dürfte. Mit diesen Aussichten stellte er auch für seine Mitarbeiter klar, dass der Handel mit Bitcoin für Ihn einen Kündigungsgrund darstellt. Nicht nur, dass Mitarbeiter der Bank so gegen die Regeln der Bank verstoßen würden, sondern auch dass diese Mitarbeiter dumm seien und das wiederum sei gefährlich für das Institut. Klare Worte!

Ich kann mich dem Chef von JPMorgan Chase nur anschließen. Ich halte Bitcoin ebenfalls keineswegs für seriös und sehe darin nie das „neue Gold“. Derzeit gibt es niemand, der garantieren kann, dass Bitcoin morgen, übermorgen oder in zehn Jahren noch existiert. Womit wir beim ungeschlagenen Vorteil von Gold wären:

Das Edelmetall ist haptisch als Münzen jederzeit – auch ohne Strom und Computer – einsetzbar. Noch einmal anders sieht der Vergleich zur Anlageform Aktie aus. Denn:

Diese steht für Unternehmensanteile und damit real existierende Firmengebäude, Anlagen, Produkte, Mitarbeiter, Patente und alles was ein Unternehmen eben ausmacht – erst recht wenn dieses bereits Jahrzehnte existiert. Sie wissen:

Besonderes sichere und langfristig erfolgreiche Unternehmen finden Sie in Form der zehn Champions im BCDI, dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index. Deren Aktien sind das beste Beispiel, warum man von Bitcoin & Co. die Finger weglassen sollte und auf lange Sicht nur mit soliden Aktien Vermögensaufbau betreiben kann. Schauen Sie doch einfach mal im Internet auf www.bcdi.de vorbei!

Ganz zum Schluss noch ein anderer wichtiger Tipp: Hier können Sie sich Ihren persönlichen Platz für den 10. Rosenheimer Börsentag am 8. Oktober 2017 sichern.

Herzliche Grüße

Oliver A. Garn,
Leiter BCDI-Strategie

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Dividenden Dax-Aktien 2017

Name: Adidas

Dividende pro Aktie: 2,00 Euro

Dividenden-Rendite: 1,3%

 

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