kaum ein anderer Wirtschaftsbereich verändert sich so schnell und grundlegend wie die Technologiebranche. In regelmäßigen Abständen entstehen völlig neue Märkte, gleichzeitig werden bestehende Geschäftsmodelle verdrängt. Unternehmen können in kürzester Zeit zu Marktführern aufsteigen, während andere an Bedeutung verlieren oder verschwinden. Denken Sie zum Beispiel an Kodak, das durch die Digitalkamera ins Straucheln geriet, oder auch Nokia, das den Smartphone-Boom verschlief. Mit dem Aufstieg Künstlicher Intelligenz steht nun der nächste große Umbruch bevor.
Für Anleger bedeutet das eine besondere Herausforderung: Wer heute in Technologie investiert, muss zwischen kurzfristigen Hypes und langfristigem Potenzial unterscheiden können. Aus diesem Grund kombiniert der
boerse.de-Technologiefonds transparent, regelbasiert und innovativ zwei Teilportfolios im Verhältnis 60 zu 40: das Kerninvestment-Portfolio und das Darwin-Portfolio. Konkret:
Das Kerninvestment-Portfolio des boerse.de-Technologiefonds
Das Kerninvestment-Portfolio umfasst nur solche Technologiewerte, die auch über den Champions-Status verfügen, also laut der boerse.de-Performance-Analyse zu den besten 100 Aktien der Welt gehören. Eine langfristig positive Kursentwicklung an der Börse ist Ausdruck des geschäftlichen Erfolgs des zugrundeliegenden Unternehmens. Hinter jeder Champions-Aktie steht also eine Firma, die ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus ist.
Diese Unternehmen zeichnen sich durch starke Marktstellungen und eine hohe Innovationskraft aus. Sie haben bewiesen, dass sie nachhaltige Wettbewerbsvorteile nicht nur aufbauen, sondern vor allem auch verteidigen können. Zum Kerninvestment des boerse.de-Technologiefonds gehören zum Beispiel solche Spitzenunternehmen wie:
ASML – unverzichtbar für die Chipproduktion
In den vergangenen zehn Jahren verteuerten sich die Anteilsscheine von
ASML im Mittel um 23% per annum. Das kommt nicht von ungefähr: Der niederländische Technologie-Champion verfügt über eine praktisch konkurrenzlose Marktstellung im Bereich EUV-Lithografie. Die Maschinen von ASML sind unverzichtbar, um moderne Halbleiter herstellen zu können.
Aus dieser Konstellation ergibt sich eine einzigartige Macht: Das Unternehmen kann die Preise in weiten Teilen selbst festlegen, ohne dass die Abnehmer eine realistische Alternative hätten oder durch Konkurrenzangebote Verhandlungsmacht gewinnen könnten. Die Maschinen sind extrem teuer – zuletzt lag der Stückpreis der neuesten Gerätegeneration bei nahezu 400 Millionen Dollar – und werden lange im Voraus bestellt. Die Bruttomarge, also das Verhältnis vom Rohgewinn zum Umsatz, liegt dementsprechend bei über 50%, was außergewöhnlich hoch ist. Auch künftig dürfte ASML seine starke Position behaupten, da der technologische Vorsprung und die hohe Komplexität der Fertigung kaum aufzuholen sind.
Nvidia – der Architekt moderner Rechenleistung
Fantastische 70% pro Jahr legte die Aktie von
Nvidia im Durchschnitt innerhalb der vergangenen Dekade zu. Das spiegelt die ausgezeichnete Position wider, die der Chip-Designer innehat: Der Champion entwickelt hochspezialisierte Grafik- und Rechenprozessoren, die in punkto Leistungsfähigkeit den Branchenstandard setzen. Besonders im Bereich der KI-Beschleuniger, die für das Training großer Modelle zum Einsatz kommen, ist Nvidia der Konkurrenz technologisch um Längen voraus.
Dabei besitzt das Unternehmen selbst keine eigenen Fabriken, stellt aber sicher, dass es bei den Chiptechnologien stets die Nase vorn hat. Durch langfristige Abnahmeverträge mit dem führenden Auftragsfertiger TSMC sichert sich Nvidia bevorzugten Zugang zu den fortschrittlichsten Herstellungsverfahren. Weil es nur begrenzte Produktionsplätze für die modernsten Halbleiter gibt, kann das Unternehmen so stets schneller liefern als die Konkurrenz: ein deutlicher Wettbewerbsvorteil.
Microsoft – der Technologie-Dauerläufer
Die
Aktie von Microsoft gewann in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt 25% pro Jahr an Wert. Dabei ist der Champion ein echter Technologie-Dauerläufer, denn das Unternehmen wurde bereits vor einem halben Jahrhundert gegründet. Microsoft ist aus der modernen Arbeitswelt kaum mehr wegzudenken und verfügt über einen außergewöhnlich breiten Burggraben: Windows ist das mit Abstand meistgenutzte Desktop-Betriebssystem weltweit, und die Bürosoftwareprodukte gehören in der Regel zur Grundausstattung. Hinzu kommt das stark wachsende Cloud-Geschäft, da viele Unternehmen ihre IT-Infrastruktur zunehmend auslagern. Mit einem weltweiten Marktanteil von 20% (Rang zwei hinter Amazon, ebenfalls ein großartiger Champion) ist der Konzern auch in diesem zukunftsweisenden Bereich ausgezeichnet positioniert.
Microsoft verfolgt das strategische Ziel, Künstliche Intelligenz als zentralen Bestandteil seines Geschäftsmodells zu etablieren. Bereits seit 2019 ist das Unternehmen am ChatGPT-Entwickler OpenAI beteiligt. Mit dem 2023 eingeführten „Copilot“, der auf den Modellen von OpenAI basiert, hat Microsoft KI-Anwendungen mittlerweile in fast allen Kernprodukten integriert. Dadurch wird die Wettbewerbsposition weiter gestärkt.
Das Darwin-Portfolio des boerse.de-Technologiefonds
Neben dem Kerninvestment in etablierte Technologie-Champions ist auch die frühzeitige Berücksichtigung junger, wachstumsstarker Firmen wichtig. Diese Unternehmen gilt es, mit einem intelligenten Verfahren herauszufiltern.
Im Darwin-Portfolio wird daher in ein breites Spektrum von mehr als 500 verschiedenen Technologieaktien investiert. Die Titel mit der besten Wertentwicklung werden jeweils sukzessive mit Mittelzuflüssen aufgestockt. So wie in der Natur nur die erfolgreichsten Arten überleben, stellt dieses Verfahren sicher, dass langfristig die erfolgreichsten Titel den höchsten Depotanteil erhalten. Durch das Darwin-Portfolio können Anleger somit auch an den möglichen Champions von morgen partizipieren.
Mit der Kombination aus bewährten Technologie-Champions im Kerninvestment und chancenreichen Newcomern im Darwin-Portfolio bietet der
boerse.de-Technologiefonds Investoren einen einzigartigen Zugang zur dynamischsten Branche der Welt. Der Fonds eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die an der technologischen Entwicklung teilhaben möchten, ohne sich selbst um die Auswahl geeigneter Einzeltitel oder die laufende Depotanpassung kümmern zu müssen. Den
boerse.de-Technologiefonds gibt es in zwei Varianten: als thesaurierende und als ausschüttende Tranche. Die nächste Ausschüttung erfolgt Ende Juli und beträgt 0,67 Euro je Anteil. Weitere Details zur Strategie erfahren Sie im
kostenlosen White Paper „Die Anlagestrategie des boerse.de-Technologiefonds“.
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Maurice Beaunesse
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH