Warum Sie keine Crash-Angst haben müssen

Donnerstag, 02.01.20 16:32

Kein Nervenflattern vor dem nächsten Kurseinbruch, denn:

„Ein Crash ist gut – für Leute mit Mut!“

Auch die Wissenschaft mit der Künstlichen Intelligenz kann einen Crash nicht vermeiden; denn Börse, Politik, Mensch und Gesellschaft lernen kaum aus ihren Fehlern. Man neigt zu eingefahrenen, immer wiederkehrenden Verhaltensweisen und greift in Herdentriebmanier auf ungeprüfte Vorurteile zurück.

Früher oder später wird uns also ein neuer Crash heimsuchen. Dies wäre vermutlich schon längst passiert, wenn es bei der Zins- und Strafzinspolitik Alternativen zur Aktienanlage gäbe. Wer im Crash ein großes Depot in den Markt schleudert, läuft Gefahr, für das restliche Kapital, sofern sechsstellig, Strafzinsen zu berappen. Die Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 können Kursabstürze nicht verhindern. Geld ohne Zinsen gefährdet den pauschalen Sparerfreibetrag, pro Jahr 801 €, pro Jahrzehnt über 8.000 €.

Sie selbst sind als Privatanleger jedoch heftigen Börsenturbulenzen nicht hilflos ausgeliefert. Werfen Sie Ihre Aktien und Investmentfonds nicht zum Tiefstkurs in den Markt, mag dazu auch mancher Analyst oder Banker aus Eigennutz raten. Nutzen Sie die sich bietenden Chancen zum Kauf von Aktien, Aktienfonds und ETFs zum Schnäppchenpreis als positive Begleiter einer Krise.

Ein preisgünstiger Einstieg oder Zukauf ist langfristig die beste Reaktion, wobei die Kursabschläge je nach Branche und Zukunftseinschätzung unterschiedlich verlaufen. Evtl. können Sie sich Cash beschaffen, wenn einige Einzelaktien nahe Jahreshoch notieren. Bei Dividendentiteln außerhalb der Indizes sind Kursturbulenzen und sich bietende Chancen größer als bei Fonds.

Bei Aktienfonds ist das Risiko einer Fehleinschätzung wegen breiter Streuung geringer. Ihre Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit Sie für die Marktbeobachtung aufbringen, wie fundiert Ihr Börsenwissen ist und was für ein Anlegertyp mit bestimmten Erwartungen Sie sind.

Wer vorsichtig ist, wird sich eher auf moderne Multi-Asset-Misch- und Aktienfonds sowie ETFs konzentrieren. Wer erfolgsorientiert handelt, wird günstige, zukunftsfähige Fonds kaufen, aber auch den Blick auf Einzelaktien werfen. Wer risikofreudig ist, für den gilt eine mutige Perlensuche, Stock Picking genannt.

Ich zeige Ihnen nun als Mutmacher, was ich im grottenschlechten Börsenjahr mit dem Spätherbst-Technologiecrash tat. Die ansehnlichen Kursgewinne bereits in kurzer Zeit sollen Sie überzeugen, wie gewinnbringend eine langfristige Strategie mit mutigem Einstieg und Zukauf sein kann. Dies gilt auch für die Dividende. Die Ausschüttungen können im Laufe Zeit auf den Kaufpreis bezogen zweistellig sein. Dass dafür oft Steuern anfallen, ist hinzunehmen.

Steigt eine Aktie oder ein Aktienfonds in einem Jahrzehnt um 1.000 %, sind bei selbem Einsatz 10 große Verlustbringer ausgleichbar, sofern versäumt wurde, Verluste zu begrenzen, wenn eine Erholung unwahrscheinlich ist.

Wer viel Kursgewinn erzielt, sollte beim Verlusttitel-Verkauf den Steuerausgleich nutzen: Einerseits kassiert das Finanzamt die Abgeltungsteuer. Andererseits bekommen Sie vom Verlust als Steuerausgleich diese 27 bis 28 % auf Ihr Depotkonto überwiesen. Dies klappt nur dann, wenn der Freibetrag von 801 € ausgeschöpft wurde und Sie aktuell mehr Gewinn als Verlust erzielt haben. Die Abgeltungsteuer auf Dividenden dürfen Sie nicht mit heranziehen.

Nachdem der letzte Börsencrash vor einem Jahrzehnt stattfand mit der Weltwirtschafts- und Finanzkrise Herbst 2008 und Frühjahr 2009, wächst die Unruhe bezüglich eines neuen Crashszenarios. Diese Sorge erscheint nicht nur wegen des ungewöhnlich lange anhaltenden Bullenmarktes verständlich. Die Krisen verschärfen sich durch das unberechenbare Verhalten des polternden US-Präsidenten Trump, begleitet von Drohungen, Strafzöllen, Sanktionen. Bei der von Donald Trump gestarteten Abschottungspolitik gibt es nur Verlierer. Das Weltwirtschaftswachstum kühlt sich merklich ab. Kommt es zur Rezession, ist es bis zum Crash nur ein Schritt. Nun aber im Vorfeld oder direkt nach Ausbruch alle Aktien in den Markt zu werfen, ist die schlechteste Reaktion. Absicherungsstrategien garantieren keinen Erfolg. Die Kosten sind hoch.

Mittelständische Familienfirmen sind von Handelsbeschränkungen weniger betroffen als DAX-Dickschiffe, weil sie bevorzugt hierzulande und in Europa handeln. Aber auch hier gibt es Unternehmen mit starkem Export nach Nordamerika. Russland bleibt nicht von Sanktionen verschont. Wer mit dem IRAN Geschäfte macht, wird hart bestraft. Darunter leiden einige EU-Firmen. Hinzu kommen die Strafmaßnahmen wegen Russlands Gas-Pipeline.

Ich habe im vierten Quartal 2018 bei zahlreichen internationalen Aktien mit extremer Kursschwäche zugegriffen und dies mit Teilverkäufen vornehmlich bei gewinnreichen Immobilienaktien sowie üppig ausfallenden Dividenden finanziert. Diese Kursliste bringt nur wenige Teilverkäufe zur Veranschaulichung. Wie sehr sich dieses mutige Vorgehen gelohnt hat, zeigt sich nach einem Jahr.

Beate Sander startete ihre Börsenkarriere erst im Alter von 59 Jahren und wurde wenige Jahre später Börsen-Millionärin. Sie war eine gefragte Kolumnistin, Moderatorin und Interviewpartnerin und...

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"Vielen Dank für die Zusendung  des Leitfadens für Ihr Vermögen, den ich durchaus sehr informativ fand. Insgesamt sehr interessant, sowohl für mich wie auch die Freunde/Kolleg/-innen, war der Beitrag über die verschiedenen Höhen/Arten der Abgeltungssteuer sowie der Überblick über die Entwicklungen unterschiedlicher Aktien im Laufe der Zeit."

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