BASF Aktie
BASF-Aktie
WKN: BASF11
ISIN: DE000BASF111
Land: Deutschland
Branche: Chemie, Pharma, Bio- & Medizintechnik
Sektor: Chemie
44,76 EUR 0,00 EUR 0,00 %
13:02:56 L&S RT
boerse.de-
Aktien-
Rating:

(Info)
C
Neu

Weshalb die BASF-Aktie
ein C-Rating hat,
erfahren Sie im Performance-Check
vom 29. November 2025 Info.

Komplette Navigation anzeigen

Gas für Verbraucher 80 Prozent teurer als vor Ukraine-Krieg

Montag, 31.03.25 10:34
Erdölpumpe
Bildquelle: pixabay
WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Energiepreise für Verbraucher steigen nur noch moderat - doch gemessen am Niveau vor dem Ukraine-Krieg sind die Preissprünge immens. Im zweiten Halbjahr 2024 zahlten private Haushalte in Deutschland im Schnitt 12,28 Cent je Kilowattstunde Erdgas, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren 3,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2024 und 7,6 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2023.

Kennen Sie schon boerse.de-Gold?
boerse.de-Gold (WKN TMG0LD) ist der erste Gold-ETC mit 100% Responsible Gold! Info.


Gemessen am zweiten Halbjahr 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und der folgenden Energiekrise, lagen die Gaspreise für private Haushalte damit um fast 80 Prozent (79,8 Prozent) höher, so die Statistiker.

Weniger drastisch fällt der Vergleich bei Strom aus. Eine Kilowattstunde kostete Verbraucher im zweiten Halbjahr 2024 im Schnitt 41,2 Cent. Das waren 0,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2024 und 1,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Zeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine steht ein Plus von gut einem Viertel (+25,3 Prozent).

Steuern und Gebühren treiben Preise

Zum Anstieg der Energiepreise trugen höhere Steuern und Gebühren bei. So sorgten die ab April 2024 wieder zum normalen Steuersatz zurückgekehrte Umsatzsteuer und die ab Juli erhöhte Gasspeicherumlage für einen Preisanstieg, erklärten die Statistiker. Die Steuerbelastung für private Erdgaskunden wuchs gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 damit um gut ein Drittel.

Private Stromkunden zahlten für Energie und Vertrieb im zweiten Halbjahr 2024 im Schnitt 2,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2024. Allerdings führten höhere Netzentgelte zu dem etwas gestiegenen Gesamtpreis für Strom.
´/als/DP/jkr

Quelle: dpa-AFX



myChampions100PLUS Einzelkontenverwaltung ab 500.000 Euro