KORREKTUR/ROUNDUP/Krise bei Porsche: Rund 1.900 Stellen sollen wegfallen

Donnerstag, 13.02.25 15:29
KORREKTUR/ROUNDUP/Krise bei Porsche: Rund 1.900 Stellen sollen wegfallen
Bildquelle: Unternehmensbild: VW
(Berichtigung der Mitarbeiterzahl Ende des zweiten Absatzes. Ende 2023 waren es nach Konzernangaben 42.140 Mitarbeiter.)



STUTTGART (dpa-AFX) - Der Sportwagenbauer Porsche AG will bis 2029 rund 1.900 Stellen in der Region Stuttgart streichen. Betroffen sind das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und der Standort in Weissach. Das teilte das Unternehmen mit. Zuvor hatten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" berichtet.

boerse.de-Aktien-Ausblick:
Wie es an den Börsen jetzt weitergeht!
Hier gratis anfordern ...


Der Stellenabbau kann den Angaben nach nur sozialverträglich erfolgen. Für die Mitarbeiter der Porsche AG gilt noch bis 2030 eine Beschäftigungssicherung. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis dahin ausgeschlossen - der Konzern muss also auf Freiwilligkeit setzen. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen Ende 2023 gut 42.000 Mitarbeiter.

Die nun bekanntgewordenen Streichungen erfolgen zusätzlich zu den bereits beschlossenen Einsparungen bei befristet Beschäftigten. Bereits seit 2024 laufen deren Verträge in der Produktion schrittweise aus. Das Unternehmen kündigte im vergangenen Jahr an, keine Befristungen mehr zu verlängern.

Krise bei Porsche

Für den Sportwagenbauer sind es turbulente Zeiten: Anfang des Monats hatte Porsche überraschend mitgeteilt, dass es Finanzvorstand Lutz Meschke und Vertriebsvorstand Detlev von Platen loswerden will. Gründe für den Rauswurf der beiden Manager nannte das Unternehmen nicht.

Das Verhältnis zwischen Meschke und Oliver Blume, der sowohl Porsche als auch den VW -Konzern führt, galt allerdings als angespannt. Dem Stellvertreter wurden Ambitionen auf den Chefposten nachgesagt. Außerdem hatte der Aktienkurs in der Vergangenheit stark nachgegeben. Zusätzlich kämpfen die Zuffenhausener aktuell unter anderem mit schwachen Geschäften in China. Nachfolger für die beiden Manager stehen noch nicht fest.

Wenige Tage später verkündete das Unternehmen, entgegen der früheren Ziele werde wieder mehr auf Verbrenner gesetzt. 2024 rechnet Porsche mit Mehrbelastungen von bis zu 800 Millionen Euro - unter anderem, um neue Autos mit Verbrenner oder Plug-in-Hybridantrieb zu entwickeln. Der Autobauer hatte einst eine der ehrgeizigsten E-Auto-Strategien der Branche. Bis 2030 sollten mehr als 80 Prozent der Sport- und Geländewagen mit einem vollelektrischen Antrieb vom Band laufen./jwe/DP/mis/men

Quelle: dpa-AFX




Das atmende Portfolio für Boom und Krise!

Das Protect-Megatrend-Portfolio (PMP) kombiniert die drei faszinierendsten Anlageklassen in einem Depot: Technologie, Gold und Bitcoin - bereits ab 10.000 Euro.


Die komplette Asset Allocation in einem Depot!

myChampions100 bündelt 100 Champions-Aktien mit Gold und/oder Bitcoin zu einer umfassenden Gesamtlösung für den Vermögensaufbau - bereits ab 100.000 Euro.


Denn Vermögen braucht Regeln!

Einzelkontenverwaltungen nach den Strategien von Prof. Dr. Hubert Dichtl und Thomas Müller - ab 500.000 Euro.


Titel aus dieser Meldung

Datum :
23.01.26
105,50 EUR
0,19 %
Datum :
23.01.26
42,32 EUR
-0,56 %
Datum :
23.01.26
37,12 EUR
-1,43 %