Siemens Healthineers Aktie
WKN: SHL100 ISIN: DE000SHL1006
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Siemens Healthineers steht vor der ersten großen Übernahme seit dem Börsengang 2018 (Werbung)

Dienstag, 20.08.19 13:43
Siemens Healthineers steht vor der ersten großen Übernahme seit dem Börsengang 2018 (Werbung)
Bildquelle: Vontobel
Die Siemens-Tochter Healthineers plant für USD 1,1 Mrd. das US-Unternehmen Corindus Vascular Robotics zu übernehmen. Der Technologieführer gilt als ambitioniertes Unternehmen im Bereich der Robotermedizin.
 
Kurz nach der IPO der Siemens-Tochter Healthineers im Jahr 2018 gingen viele Anleger von einer baldigen großen Übernahme aus. Der Newcomer allerdings fokussierte sich vorerst auf den Aufbau einer internen Diagnostik-Plattform. Knapp zwei Jahre später ist es nun soweit: Für USD 1,1 Mrd. will Siemens Healthineers nun Corindus Vascular Robotics übernehmen. Eine so kostspielige Übernahme liegt bei Siemens Healthineers schon 12 Jahre zurück. Damals übernahm das fränkische Unternehmen für mehr als sieben Milliarden Dollar die Diagnostik Spezialisten Dade Behring.
 
Der Fokus von Corindus liegt hauptsächlich auf minimalinvasiven Gefäßeingriffen und der Entwicklung von Technologien für roboterassistierte gefäßchirurgische Eingriffe. In der Medizintechnik gilt sowohl die Anwendung von computerunterstützten minimalinvasiven Eingriffen, als auch der Einsatz von Robotern in der Chirurgie als Bereich mit großem Wachstumspotenzial. Operationen lassen sich durch diese effektiver, präziser und schneller durchführen. Die von Marktforschungsunternehmen prognostizierten Zuwachsraten liegen bei jährlich bis zu 20%. Das Übernahmeziel mit 100 Mitarbeitern weist aktuell noch geringe Umsätze von knapp USD 11 Mio. vor, gilt allerdings aufgrund ihrer innovativen Robotertechnologie als Hoffnungswert im Bereich der Robotermedizin.
 
Eingegliedert wird Corindus in das Geschäftsfeld «Advanced Therapies». Dieser Bereich kümmert sich um Technologie, die Ärzten die Operation oder Behandlung erleichtert. Das Geschäftsfeld setzt EUR 1,5 Mrd. um, ist aber durch eine operative Umsatzrendite von ca. 20 Prozent hochprofitabel. Synergieeffekte erhofft sich Healthineers außerdem bei einer Kombination der Robotertechnologie mit der für die Operation zwingend notwendigen Bildgebung.
 
Mit 4,28 USD je Aktie zahlt Siemens Healthineers im Vergleich zum Schlusskurs vom Mittwoch (2,42 USD) einen Aufschlag von 77 Prozent für das US Unternehmen aus Massachusetts.

Siemens Healthineers im Überblick
Siemens Healthineers ist mit 50.000 Mitarbeitern in über 70 Ländern aktiv und ging im Jahr 2018 als eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen an die Börse. Es ist das separat geführte Healthcare-Geschäft der Siemens AG und in der Bildgebung für Diagnostik/Therapie, Labordiagnostik, sowie digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement tätig.

Bonus-Zertifikate

Stand: 20.08.2019

Discount-Zertifikate

Stand: 20.08.2019

Mini Futures

Stand: 20.08.2019; 09:40 Uhr

Optionsscheine

Stand: 20.08.2019

Protect Aktienanleihen

Stand: 20.08.2019; 09:30 Uhr

Die Aktien im Überblick
Die Siemens Healthineers Aktie wird aktuell bei EUR 35,91 (13.08.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 38,85 (16.04.2019), das Jahrestief bei EUR 32,38 (29.01.2019). Bei Bloomberg setzen 6 Analysten die Aktie auf BUY, 16 auf HOLD und 1 Analyst auf SELL.
 
Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

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Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.
 
Ausgewählte Risiken:
Korrelationsrisiko: Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
 
Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
 
Wichtige Hinweise:
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Quelle: Vontobel


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Dividendenrendite Dax-Aktien 2019


Rang: 30

Name: Wirecard

Dividende pro Aktie: 0,20 Euro

Veränderung Vorjahr: +11%

Dividenden-Rendite: 0,1%

 

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