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Aluminium Profil
Aluminium ist ein Leichtmetall, das im Periodensystem zur Borgruppe gehört. Diese wurde früher auch als Gruppe der Erdmetalle bezeichnet. Aluminium hat ein stumpfes, silbergraues Außehen und ist das häufigste Metall in der äußeren, 15 km starken Erdschicht. Wegen seiner chemischen Reaktionsfreudigkeit kommt es nur in Verbindungen und nie in reiner Form vor. Im Gegensatz zu anderen Metallen ist Aluminium noch nicht lange bekannt. Erst im Jahr 1808 wurde Aluminium von dem Chemiker Humphry Davy entdeckt. In Reinform wurde das Metall vom deutschen Chemiker Friedrich Wöhler 1827 hergestellt.
Für die Erzeugung wird zunächst aus dem Minenprodukt Bauxit sogenannte Tonerde gewonnen, die später zu Primär-Aluminium verarbeitet wird. Die größten Bauxitvorkommen liegen in Australien, im afrikanischen Guinea und in Vietnam. Weiterverarbeitet wird der Grundstoff jedoch meist in anderen Ländern. Hier rangiert China mit einem Anteil an der Weltproduktion von rund 35% mit weitem Abstand auf Platz eins. Dahinter folgen Russland mit 9% und Kanada mit 8%. Hauptsächlich findet Aluminium im Karoßeriebau der
Automobilindustrie Verwendung, aber auch die Verpackungsindustrie und das
Baugewerbe gehören zu den Großabnehmern. Wegen der hervorragenden elektrischen Leitfähigkeit und Korrisionsbeständigkeit ist Aluminium zudem bestens für überlandleitungen geeignet. Daneben wird das Leichtmetall auch in der Luft-
und Raumfahrt, als Lebensmittelfarbe oder Legierung von anderen Metallen wie Kupfer
oder Eisen
genutzt.
Neben
Kupfer ist Aluminium das am stärksten gehandelte Industriemetall. Wichtigster Marktplatz ist die London Metal Exchange (LME), wo der Aluminiumpreis
in US-Dollar je Tonne notiert. Investitionsmöglichkeiten für Privatanleger bestehen in Form von Aluminium-Zertifikaten oder Aktien von Aluminiumherstellern.