Euro-Bund-Future
WKN: 965264
ISIN: DE0009652644
Land: Deutschland
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Deutsche Anleihen: Kursgewinne - US-Zollkonflikt mit China verschärft sich

Freitag, 11.04.25 17:59
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
Bildquelle: pixabay
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die erneute Verschärfung des Zollkonfliktes zwischen China und den USA hat die Kurse deutscher Bundesanleihen am Freitag gestützt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,41 Prozent auf 130,82 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf 2,54 Prozent.



Der Handelskonflikt zwischen China und den USA eskaliert weiter. In Reaktion auf die jüngst weitere Anhebung der US-Zölle hat China seinerseits eine Erhöhung der Zölle auf Waren aus den USA von 84 auf 125 Prozent angekündigt. Zuvor hatte die US-Regierung unter Präsident Donald Trump die Zölle auf Waren aus China angehoben. Deutsche Anleihen profitierten von der Entscheidung.

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Am Mittwochabend hatte US-Präsident Donald Trump bekannt gegeben, dass er die länderspezifischen Sonderzölle für die meisten Länder für 90 Tage aussetzt. Die Unsicherheit an den Märkten dürfte nicht nur wegen des sich verschärfenden Konfliktes mit China aber hoch bleiben. Der durchschnittliche Zollsatz der USA ist immer noch deutlich höher als zuvor.

Trump gab zudem keine Signale, dass er seine Politik ändern könnte. "Wir kommen mit unserer Zollpolitik wirklich gut voran. Das ist aufregend für Amerika und die Welt!!!", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Auf die jüngste Erhöhung der Zölle auf US-Waren durch China reagierte er erst einmal nicht.

Die deutschen Anleihen hatten sich an den vergangenen Tagen als sicherer Hafen erwiesen und während der Turbulenzen an den Finanzmärkten zugelegt. US-Anleihen hingegen waren unter Druck geraten. Nach Einschätzung der Dekabank erodiert das Vertrauen in die US-Anleihen und in den US-Dollar weiter. Schließlich ist auch die amerikanische Währung zuletzt deutlich gefallen.

In den USA hat sich zudem das vor der Universität von Michigan erhobene Konsumklima im März deutlich eingetrübt. Die kurzfristigen Inflationserwartungen stiegen auf den höchsten Stand seit 1981. Auch machen sich die Verbraucher immer mehr Sorgen um ihren Arbeitsplatz./jsl/he

Quelle: dpa-AFX



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