Eine Aktiengesellschaft (AG) ist eine Rechtsform für Unternehmen, bei der das Kapital in Aktien zerlegt ist und die Gesellschafter, also die Aktionäre, nur mit ihrer Einlage haften. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Unternehmensformen im Kapitalmarkt und besonders für größere Unternehmen geeignet, die Kapital von vielen Investoren aufnehmen wollen. Die Aktien können börslich gehandelt werden, wodurch die Eigentumsanteile an viele Personen verteilt werden können.
Die Aktiengesellschaft zeichnet sich durch mehrere zentrale Merkmale aus:
Für Investoren bietet die Aktiengesellschaft mehrere Vorteile. Durch die Möglichkeit, Aktien zu kaufen, können Anleger direkt am Unternehmenserfolg partizipieren. Dividendenzahlungen stellen regelmäßige Erträge dar, während Kurssteigerungen der Aktien potenzielle Kapitalgewinne liefern. Ein Beispiel hierfür ist die Allianz-Aktie, bei der Aktionäre sowohl von Dividenden als auch von Kurssteigerungen profitieren können.
Die AG-Form bietet zudem Transparenz und Sicherheit, da börsennotierte Aktiengesellschaften regelmäßig Jahresabschlüsse veröffentlichen und der Kontrolle durch Aufsichtsbehörden unterliegen. Für institutionelle Investoren und Fonds ist die AG daher eine bevorzugte Rechtsform, um große Beteiligungen zu halten.
Vorteile:
Nachteile:
Die Aktiengesellschaft ist eine zentrale Unternehmensform für kapitalintensive und börsennotierte Unternehmen. Sie ermöglicht Investoren eine direkte Beteiligung am Unternehmenswert, kombiniert mit begrenztem Haftungsrisiko und Liquidität durch den Aktienhandel. Trotz Verwaltungsaufwand und regulatorischer Anforderungen stellt die AG sowohl für Anleger als auch für Unternehmen eine attraktive und stabile Plattform dar, um Kapital effizient zu beschaffen, Unternehmenswachstum zu fördern und am Kapitalmarkt teilzuhaben.