wir reden hier von einer Technologie, die im Grunde erst durch die Kryptowährungen auf unserem Radar aufgetaucht ist, über die
Blockchain-Technologie. Sie ist die Basis der neuen, digitalen Währungen. Aber: Blockchain ist nicht gleich Krypto, sondern eine Technologie mit sehr viel mehr Einsatzmöglichkeiten. Das macht die Blockchain auch für Investoren spannend, die nichts mit
Bitcoin und Co. zu tun haben wollen.
Die Blockchain ist eine sogenannte Distributed Ledger Technologie. Solch ein Ledger ist eine Art digitales Register. Das wird allerdings nicht wie sonst üblich an einem einzigen, zentralen Ort gespeichert, sondern dezentral auf sehr vielen Rechnern, die gemeinsam ein Blockchain-Netzwerk bilden. Der Name Blockchain leitet sich von der Art und Weise ab, wie die Daten dokumentiert werden: Blöcke von Datensätzen werden aneinandergereiht und zu einer stetig wachsenden Blockkette (engl. Blockchain) verknüpft.
Verschlüsselungstechniken sorgen dabei dafür, dass jeder neue Block am Ende einer Kette Informationen des vorherigen Blocks enthält. Kommt dann ein weiterer Block dazu, werden in ihm Daten aus dem dann vorletzten Block gespeichert. Der Teil eines Blocks, der die Information zu dem vorausgegangenen aufnimmt und den Inhalt des nachfolgenden Blocks mitbestimmt, wird in Hashwert oder Hash genannt.
Diese clevere Vorgehensweise macht eine Blockchain weitgehend fälschungssicher. Zum einen führen selbst winzige Änderungen an den Originaldaten – das kann ein Buchstaben- oder Zahlendreher sein – schon zu einem völlig anderen Hashwert. Zum anderen reicht es nicht, nur die Daten in einem Block zu manipulieren. Auch alle nachfolgenden Blöcke müssten gefälscht werden – und das nicht nur auf einem Rechner, sondern auf Millionen weltweit.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten und Gewinner
Damit ist die Blockchain natürlich für
Bank- und Bezahldienstleistungen interessant, aber auch für
Cybersicherheit oder den Einzelhandel. Der US-Konzern
Walmart etwa möchte seine Logistikketten mithilfe der Blockchain optimieren. Bisher kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten beim Datenaustausch mit Transportunternehmen. Auch unser
Champion Adobe nutzt bereits die Technologie, ebenso wie unsere
Champions Mastercard und
Visa, die beide die Blockchain-Technologie nutzen wollen, um schnellere und sicherere Zahlungen zu ermöglichen.
Und dann sind da die „üblichen Verdächtigen“ aus dem Technologie-Bereich, die vom Durchbruch der Technologie profitieren: Riesen wie
IBM, dessen neue Software es ermöglicht, Blockchain-Anwendungen zu erstellen, zu betreiben und zu verwalten. Oder unser
Technologie-Champion Nvidia, dessen rasend schnelle Prozessoren nicht nur für KI-Anwendungen ideal sind, sondern auch für das Berechnen neuer Blöcke, vor allem beim Mining der
Kryptowährungen.
Mark Zuckerberg und seine
Meta-Company werden ebenfalls nicht ohne die Blockchain-Technologie auskommen, wenn sie ihr Metaverse zum Fliegen bringen wollen. Auch digitale Identitäten können mithilfe der Technologie geschützt werden.
Kein Wunder also, dass sich der Blockchain-Markt rasant entwickelt. Experten schätzten, dass sich das Marktvolumen bis zum Jahr 2026 mehr als verzehnfacht. Einer der Treiber dahinter ist auch diesmal die
künstliche Intelligenz. Sie kann helfen, den Mangel an Blockchain-Entwicklern zu beheben, indem sie den Entwicklungsprozess automatisiert und es so ermöglicht, Anwendungen schneller und einfacher zu erstellen.
Ferner kann KI dazu beitragen, die Benutzerfreundlichkeit der Blockchain-Anwendungen zu verbessern und sie zu personalisieren, Stichwort „sichere digitale Identität“. Umgekehrt kann Blockchain die riesigen Datenmengen speichern und sichern helfen, die im Zusammenhang mit
KI anfallen.
Einfacher Zugang zu den Technologie-Champions
Wem es bei so vielen Fachbegriffen und Einsatzmöglichkeiten schwerfällt, die möglichen Gewinner von morgen zu finden, hat mit dem
boerse.de-Technologiefonds einen einfachen, praxiserprobten Zugang zu Anlagechancen im Bereich der
Technologie-Aktien. Der Fonds folgt einem zweigleisigen Anlagekonzept: Er investiert zum einen in 20 große Technologie-Champions, zu denen unter anderem Nvidia und Adobe gehören. Diese Champions stellen immer die größten Positionen im Fonds.
Zum anderen investiert der
boerse.de-Technologiefonds in 400 kleine Technologie-Unternehmen. Nicht aus allen werden Champions werden, aber alle Titel, bei denen sich der Durchbruch abzeichnet, werden im Portfolio regelmäßig höher gewichtet. Mit diesem innovativen Anlagekonzept ist der boerse.de-Technologiefonds interessant für risikobewusste Anleger, die von den spannendsten Zukunftstrends profitieren möchten.
Mit den besten Empfehlungen
Peter Steidler
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH
PS: Wie die innovative Anlagestrategie des
boerse.de-Technologiefonds im Detail funktioniert, erklären Thomas Müller und Dr. Hubert Dichtl in einem
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