| WKN: | 846900 |
| ISIN: | DE0008469008 |
| Region: | Deutschland |
| Sektor: | Large-Caps |
Rosenheim (DAX-Premium-Trader) - Nach der Kurs-Rallye der vergangenen Monate ist in dieser Woche Ernüchterung am deutschen Aktienmarkt eingekehrt. Zwar schraubte sich das Leitbarometer pünktlich zum April-Auftakt noch einmal über die Marke von 7000 Punkten, doch darüber fehlte dem DAX schnell die nötige Kraft für weitere Anschlussgewinne. Was folgte war eine kalte Dusche für unsere DAX-Calls – zeitweise notierten diese bereits 30% im Plus –, denn innerhalb von nur zwei Sitzungen wurde der Index 308 Punkte bzw. 4% nach unten gedrückt. Im Zuge dieser Schwächephase fielen die Kurse unter eine wichtige charttechnische Unterstützung, sodass trotz intakter Aufwärtstrends kurzfristig eine Ausweitung der Korrektur möglich wird. Konkret:
Zusammen mit dem November-, Dezember- und März-Tief bei 5367, 5638 bzw. 6613 Punkten lässt sich eine Aufwärtstrendgerade konstruieren, die im ersten Quartal taktgebend für den Rallye-Schub war. Mit einem gestrigen Schlusskurs bei 6784 Zählern wurde dieser Trend deutlich unterboten, sodass zum ersten Mal in diesem Jahr trendfolgende Verkaufssignale zu verzeichnen sind. Da der DAX in Bezug auf das Jahreshoch nun bereits eine Differenz von 410 Zählern bzw. 6% vorzuweisen hat, sind die schwächeren Tendenzen aber mit gewisser Vorsicht zu genießen. Aus technischer Sicht wäre allerdings auch eine Ausdehnung der Korrektur auf 10% spielend möglich. Ein Rücksetzer auf das Oktober-Hoch bei 6431 oder den mittelfristigen GD100 bei 6416 gilt daher nicht mehr als Utopie und könnte bei anhaltendem Verkaufsdruck bereits in den kommenden Sitzungen greifbar werden. Auf der Oberseite würde sich das Chartbild hingegen erst oberhalb von 6900 Punkten wieder spürbar aufhellen.

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Quelle: boerse.de