
Die RWE AG ist die Holdinggesellschaft der RWE-Gruppe, die zu den fünf führenden Strom- und Gasversorgern in Europa zählt. Der Konzern ist in der Stromerzeugung, dem Energiehandel sowie dem Transport und dem Vertrieb von Strom und Gas tätig.
VEW: Vorgänger der RWE-GroupDie Unternehmensgruppe entstand zur Jahrtausendwende durch die Verschmelzung von VEW (Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen) und RWE (Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk). Das Vorläuferunternehmen RWE wurde im Jahre 1898 gegründet und hat in der Nachkriegszeit Anteile an diversen Unternehmen erworben. So errichtete die RWE 1960 im Verbund mit dem Bayernwerk den ersten industriellen Kernreaktor in Deutschland. Im Zuge der diversifizierten Konzernstrategie übernahm das Unternehmen 1988 die Deutsche Texaco AG. 1990 erfolgte eine Anpassung und Neuordnung der Konzernstruktur.
Das Stammgeschäft, die Stromerzeugung und -verteilung, wurde in die neu gegründete RWE Energie AG, Essen, überführt. Die Rheinisch Westfälische Elektrizitätswerk AG firmierte seit diesem Zeitpunkt als RWE Aktiengesellschaft, die als Management-Holding den Konzern führte.
RWE, Hochtief und Heidelberger DruckDer Ausbau des Kerngeschäfts wurde forciert, gleichzeitig kam es Ende der 90er Jahre zur Trennung von wesentlichen Telekommunikationsbeteiligungen der RWE AG. Die vier Kerngeschäftsfelder Strom, Gas, Wasser und Entsorgung standen ab 2000 im Fokus der Unternehmensausrichtung. Ausdruck dieser Fokussierung waren im Jahre 2004, der Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an dem größten deutschen Baukonzern Hochtief und im Mai 2004, die Veräußerung der Mehrheitsbeteiligung am Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck AG. Die RWE Aktien-Gesellschaft ist einer der führenden Stromerzeuger in Deutschland und in den Niederlanden.
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AFC ENERGY,
Schlumberger,
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Siemens,
Siemens Energy und
TotalEnergies.
RWE-Aktie: Lohnt sich der Einstieg?
In der Zehn-Jahres-Betrachtung haben Aktionäre mit der RWE-Aktie per saldo
283,4% gewonnen, was einer jährlichen Performance von im Mittel
12,8% entspricht.
Ein Investment in Höhe von 10.000 Euro wäre damit auf
33.468 Euro gestiegen. Parallel dazu ist das Anlagerisiko aufgrund der Verlust-Ratio* von
2,5 als moderat einzuordnen. Dementsprechend qualifiziert sich die Aktie von RWE nach den strengen Regeln im boerse.de-Aktienbrief nicht als
Champion.
Denn Champions-Aktien verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weniger und vergleichsweise geringeren Rücksetzern als 99,9% aller weltweit börsennotierten Aktien. Aus dem riesigen boerse.de-Pool von über 30.000 Aktien verdienen nur 100 das Qualitätsmerkmal „Champion“ (
hier erfahren Sie jetzt, um welche Aktien es sich dabei handelt …).
* Die Verlust-Ratio ist eine Kennzahl, in der die Häufigkeit eines Kursverlustes mit dem gewichteten Durchschnittsverlust multipliziert wird. Je höher die Verlust-Ratio, desto höher das Risiko der Aktie. Zusammen mit der geoPAK10 und der Gewinn-Konstanz bildet diese Kennzahl die Basis der Performance-Analyse. Warum die Performance-Analyse so erfolgreich ist, können Sie hier gerne nachlesen ...
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